Die Albertquelle
Hoppla, das sprudelt ja! Wer das Heilwasser der Albertquelle zum ersten Mal probiert, ist meist überrascht. Fein perlt es im Glas, fast wie Sekt. Grund ist der relativ hohe Gehalt an Kohlensäure im Wasser. Die Kohlensäure sorgt aber nicht nur für ein leichtes Prickeln beim Trinken. Sie mildert auch den etwas bitteren Geschmack des Heilwassers ab.
Was Sie da schmecken, ist vor allem Sulfat; aber auch Natrium und Chlorid sind reichlich enthalten. Mit rund 44 Gramm gelösten Mineralstoffen pro Liter gehört die Albertquelle Bad Mergentheim zu den stärksten für Trinkkuren verwendeten Heilquellen in Europa.
In Bad Mergentheim wird sie allerdings meist nur „der schnelle Albert“ genannt: Das enthaltende Sulfat ist nämlich ein äußerst wirkungsvolles natürliches Abführmittel. Das Wasser der Albertquelle eignet sich außerdem hervorragend zum Gurgeln bei Infekt-bedingten Halsschmerzen. Getrunken wird es meist in kleinen Mengen, rasch voraus oder gemischt mit dem Wasser der Karlsquelle.
Anwendungsgebiete
- Zur Anregung der Darmtätigkeit, insbesondere bei chronischer Verstopfung (Obstipation)
- Zur unterstützenden Behandlung bei funktionellen Störungen des Magens, insbesondere bei Säuremangel
- Zur Anregung der Galletätigkeit
- Zur unterstützenden Behandlung bei Halsschmerzen (zum Gurgeln)
Gegenanzeigen
- Schwere entzündliche Magen- und Darmerkrankungen
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzinsuffizienz
- Fortgeschrittene Leberschädigung
Ihren Namen hat die Quelle von Kommerzienrat Albert Schwarz (Bankhaus Schwarz) und wurde 1927 entdeckt. Die Bohrtiefe beträgt 31 m.
Das Wasser der Albertquelle können Sie in der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark probieren.
Öffnungszeiten Heilwasserausgabe
Sommer (1. April - 31. Oktober): täglich 07:00 bis 10:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Winter (1. November - 31. März): täglich 07:30 bis 10:00 Uhr und 14:00 bis 17:30 Uhr
Bitte beachten Sie: Aufgrund der hohen Wirksamkeit sind unsere Heilquellen in der Regel nicht für Kinder geeignet.
Die Flaschenabfüllung und der Verkauf unserer Trinkquellen wurden bereits vor einigen Jahren eingestellt. Daher ist das Heilwasser nicht käuflich erhältlich, sondern kann ausschließlich vor Ort bei der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark genossen werden. Wir würden uns freuen, Sie zu einer Trinkkur in Bad Mergentheim begrüßen zu dürfen.
Unsere Trinkquellen sind aufgrund ihrer intensiven Wirkung auf den Körper ausschließlich zur inneren Anwendung in begrenzter Menge geeignet. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei maximal 0,5 Litern pro Tag. Wenn Sie das Wasser in ein eigenes Gefäß abfüllen möchten, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass dieses absolut sauber ist. Die maximale Abgabemenge beträgt zwei Liter. Heilwasser sollte stets im Kühlschrank gelagert und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden, da es sonst zu einer Vermehrung von Keimen oder chemischen Veränderungen kommen kann.
Erfahren Sie in 2 Minuten, warum der "Schnelle Albert" ein besonderes, einzigartiges und kraftvolles Heilwasser ist.
Sie stehen nun an der Albertquelle und ihr Name verspricht schon einiges. Viele nennen sie hier liebevoll der schnelle Albert, und wenn Sie das Wasser hier einschenken, werden Sie sofort verstehen, warum. Es sprudelt fein im Glas, fast wie Sekt. Dieses Prickeln kommt von einem relativ hohen Gehalt an Kohlensäure im Wasser. Die Kohlensäure sorgt nicht nur für das besondere Mundgefühl, sondern hat auch eine praktische Funktion. Sie mildert den etwas bitteren Geschmack des Heilwassers ab. Was Sie hier vor allem schmecken ist Sulfat, aber auch Natrium und Chlorid sind reichlich vorhanden. Mit rund 44 g gelösten Mineralstoffen pro Liter gehört die Albertquelle tatsächlich zu den stärksten für Trinkkuren verwendeten Heilquellen in ganz Europa. Und nun zum Spitznamen der schnelle Albert. Er spielt auf die berühmteste Wirkung dieser Quelle an. Das enthaltene Sulfat ist ein äußerst wirkungsvolles natürliches Abführmittel. Die Albertquelle regt die Darmtätigkeit stark an, besonders bei chronischer Verstopfung. Das ist ihre Kernkompetenz. Aber Albert kann noch mehr. Das Wasser eignet sich hervorragend zum Gurgeln, wenn Sie unter infektbedingten Halsschmerzen leiden. Als Trinkkur kann es auch unterstützen bei funktionellen Störungen des Magens helfen, besonders, wenn ein Säuremangel vorliegt und es regt die Gallentätigkeit an. Getrunken wird das Wasser der Albertquelle meist in kleinen Mengen, oft rasch hintereinander oder auch gemischt mit dem Wasser der Karlsquelle... Wie bei jedem Heilwasser ist es wichtig zu wissen, wann es nicht geeignet ist. Bei schweren entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Herzinsuffizienz oder fortgeschrittener Leberschädigung, sollten Sie von einer Trinkkur mit diesem Wasser absehen. Probieren Sie das sprudelnde Wasser des schnellen Albert und erleben Sie eine kraftvolle Wirkung. Sie finden das Wasser der Albertquelle, genauso wie die der anderen Quellen in der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark.
