Sprudelnde Kraft

Von Natur aus wertvoll: Im Brunnentempel im Kurpark sprudelt Heilwasser aus drei Brunnentischen. Was es so besonders macht? Probieren Sie es selbst!

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Heilquellen Bad Mergentheim:

Quell der Gesundheit

Gutes aus der Tiefe. Vor allem wegen unserer Heilquellen ist Bad Mergentheim als Gesundheitsstadt bekannt. Drei Trinkquellen mit Heilwasser und eine Badequelle mit Sole sprudeln bei uns aus der Tiefe des Taubergrunds. Ihr Heilwasser ist besonders reich an wertvollen Mineralstoffen – und das merkt man schon am Geschmack! Der erste Schluck ist oft überraschend. Ein bisschen bitter. Ein bisschen salzig. Auf jeden Fall ganz anders als „normales“ Wasser.

 

Heilwasser: ein anerkanntes Arzneimittel

Tausende Patienten, Kurgäste und Gesundheitsurlauber kommen jedes Jahr zur Trinkkur nach Bad Mergentheim. Kein Wunder, schließlich ist unser Heilwasser ein anerkanntes Arzneimittel. Das Wasser der drei Trinkquellen – der Albert-, Karls- und Wilhelmsquelle – wird zum Beispiel bei Magen-Darm-Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen verordnet. Das Wasser der vierten Quelle, der Paulsquelle, versorgt die Solymar-Therme Bad Mergentheim mit wertvollem Sole-Mineral-Thermalwasser. 

 

Bad Mergentheim: Heilbad mit Tradition

Natürliches Heilwasser spielt in Mergentheim schon seit rund 200 Jahren eine große Rolle. Durch einen Zufall entdeckte ein Schäfer 1826 die erste Heilquelle. Er meldete seinen Fund im Rathaus, das Wasser wurde untersucht und das Gutachten ergab: Das Mergentheimer Wasser war mit dem damals schon berühmten Kissinger Wasser vergleichbar. 1829 kamen dann bereits die ersten Kurgäste, seit 1926 tragen wir das Prädikat „Bad“ im Namen. 

Heute steht das Bad Mergentheimer Heilwasser allen Gästen und Einwohnern zur Verfügung: Im Brunnentempel mitten im Kurpark können Sie das Wasser der drei Trinkquellen direkt probieren und auch abfüllen. Dazu haben unsere Brunnendamen spannende Informationen über Karl, Wilhelm, Albert und Paul für Sie.

 

Öffnungszeiten Brunnentempel

Sommer (1. April - 31. Oktober): täglich 7.00 bis 9.00 Uhr und 15.30 bis 18.00 Uhr

Winter (1. November - 31. März): täglich 7.30 bis 9.00 Uhr und 15.00 bis 17.30 Uhr


Mit Abstand am besten.
Bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz und beachten Sie die Abstands- und Hygieneregelungen. Zur Selbstabfüllung sprechen Sie die Mitarbeiterinnen vor Ort an.

Die Karlsquelle

Sie verdankt ihre Wirkung einem hohen Magnesium- und Sulfat-Anteil. Als Trinkkur wird das Heilwasser der Karlsquelle bei Leber- und Gallenwegsproblemen, bei Verstopfung, Sodbrennen und Stoffwechselerkrankungen verordnet.
Mehr Infos

Wasser ist nicht gleich Wasser

Unsere Heilquellen wurden wissenschaftlich analysiert. Einen detaillierten Überblick über ihre  Inhaltsstoffe haben wir in einer Broschüre für Sie zusammengestellt.

Broschüre herunterladen

Die Entdeckung der Heilquellen

Es war am 13. Oktober 1826, als der Schäfer des Johanniterhofes, Franz Gehrig, seine Herde rechts der Tauber weidete. Da bemerkte er, dass sich seine Schafe um eine Sickerstelle drängten. Vorsichtig kostete der Schäfer von dem Wasser - es schmeckte bitter und salzig. Gehrig meldete seinen Fund beim Stadtschultheißen Kober auf dem Rathaus. Dieser besichtigte noch am selben Tag mit Stadträten und dem Oberamtsarzt Christan Friedrich Bauer die Quelle. Sie benachrichtigten das Oberamt und veranlassten die ersten Untersuchungen. Das Gutachten ergab, dass das Wasser mit dem damals schon berühmten Kissinger Wasser vergleichbar sei.  
 
Am 23. Juni 1829 begann die erste Mergentheimer Kursaison. Aus bescheidensten Anfängen heraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der Kurbetrieb, der die Stadt mehr und mehr prägte. Zur Hundert-Jahr-Feier der Quellentdeckung erhielt die Stadt am 2. August 1926 das Prädikat “Bad“; von da an lautete ihre amtliche Bezeichnung “Bad Mergentheim“. Der Ausbruch des II. Weltkrieges brachte für den Kurbetrieb einen gewaltigen Rückschlag. Bad Mergentheim wurde Lazarettstadt. Diesem Umstand hat es Bad Mergentheim aber auch zu verdanken, dass es bei den schweren Kämpfen im Taubertal von Beschuss und Fliegerangriffen fast ganz verschont blieb.
 
In der Folgezeit konnte die Gesundheitsstadt einen anhaltenden Aufschwung und einen stetigen Anstieg der Kurgastzahlen verzeichnen. Ein Gipfelpunkt wurde im Jahre 1972 erreicht. Danach erfolgten wegen allgemeiner Rezession Rückgänge bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Obwohl sich in der Folgezeit die Rahmenbedingungen aufgrund weiterer gesetzgeberischer Restriktionen (Gesundheitsreform) verschlechterten, konnte die Badestadt ihre Position als “Übernachtungsmillionärin“ wieder von 1987 bis 1995 behaupten. Bis heute kommt Bad Mergentheim der Rang des größten Heilbades in Baden-Württemberg zu.
 
Die Badequelle "Paulsquelle" kommt in den Solebecken der Solymar Therme sowie im Gradierpavillon im Kurpark zum Einsatz.
 

Veranstaltungen zum Thema Gesundheit

Tauchen Sie ein in die Geschichte unserer Quellen. Oder in die Ruhe der Natur. In Bad Mergentheim stehen viele Veranstaltungen rund ums Thema Gesundheit auf dem Programm: von unseren Brunnengesprächen bis hin zum Waldbaden.

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