Die Karlsquelle

Karlsquelle
Karlsquelle

Sie verdankt ihre Wirkung einem hohen Magnesium- und Sulfat-Anteil. Als Trinkkur wird das Heilwasser der Karlsquelle bei Leber- und Gallenwegsproblemen, bei Verstopfung, Sodbrennen und Stoffwechselerkrankungen verordnet.

„Das schmeckt nach Meer“, sagen unsere Gäste oft nach ihrem ersten Schluck aus einem Glas Karlsquelle. Und tatsächlich erinnert der Geschmack des Heilwassers ein bisschen an ein Bad im Mittelmeer, wenn man sich an Salzwasser verschluckt. Das liegt vor allem daran, dass die Karlsquelle Natrium in Verbindung mit Chlorid enthält. Ihr hoher Sulfat-Anteil sorgt in Kombination mit Magnesium außerdem für eine leicht bittere Note.

Als Trinkkur wird das Heilwasser der Karlsquelle vor allem zur Anregung der Gallen- und Pankreassekretion verordnet. Aber auch bei Verstopfung, Sodbrennen und Stoffwechselerkrankungen wie Gicht oder Diabetes kommt es zum Einsatz.

Nach zwei, drei Schlucken haben sich die meisten Gäste übrigens an den salzigen, leicht bitteren Geschmack gewöhnt. Wenn Sie möchten, können Sie das Wasser der Karlsquelle aber auch mit Mineral- oder Leitungswasser verdünnen – und so den „Mittelmeer-Effekt“ ein wenig abmildern.

Anwendungsgebiete

  • Zur Anregung der Darmtätigkeit, insbesondere bei chronischer Verstopfung (Obstipation)
  • Zur unterstützenden Behandlung bei Leber- und Gallenwegserkrankungen
  • Zur unterstützenden Behandlung bei Magen und Darmerkrankungen (außer Magen- und Darmgeschwüren)
  • Zur unterstützenden Behandlung bei Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
  • Zur unterstützenden Behandlung bei Stoffwechselerkrankungen

Gegenanzeigen

  • Schwere entzündliche Magen- und Darmerkrankungen
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Schwere Herzinsuffizienz
  • Fortgeschrittene Leberschädigung

Ihren Namen hat die Quelle von Kronprinz Karl v. Württemberg und wurde 1828 entdeckt. Die Bohrtiefe beträgt 27 m.

Das Wasser der Karlsquelle können Sie in der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark probieren.

Öffnungszeiten Heilwasserausgabe

Sommer (1. April - 31. Oktober): täglich 07:00 bis 10:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Winter (1. November - 31. März): täglich 07:30 bis 10:00 Uhr und 14:00 bis 17:30 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der hohen Wirksamkeit sind unsere Heilquellen in der Regel nicht für Kinder geeignet.
Die Flaschenabfüllung und der Verkauf unserer Trinkquellen wurden bereits vor einigen Jahren eingestellt. Daher ist das Heilwasser nicht käuflich erhältlich, sondern kann ausschließlich vor Ort bei der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark genossen werden. Wir würden uns freuen, Sie zu einer Trinkkur in Bad Mergentheim begrüßen zu dürfen.

Unsere Trinkquellen sind aufgrund ihrer intensiven Wirkung auf den Körper ausschließlich zur inneren Anwendung in begrenzter Menge geeignet. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei maximal 0,5 Litern pro Tag. Wenn Sie das Wasser in ein eigenes Gefäß abfüllen möchten, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass dieses absolut sauber ist. Die maximale Abgabemenge beträgt zwei Liter. Heilwasser sollte stets im Kühlschrank gelagert und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden, da es sonst zu einer Vermehrung von Keimen oder chemischen Veränderungen kommen kann.


Erfahren Sie in 2 Minuten, warum man beim Trinken des Wassers der Karlsquelle denkt, es ist Wasser aus dem Mittelmeer.

Sie stehen gerade an der Karlsquelle. Machen Sie sich bereit für ein Geschmackserlebnis, das viele unserer Gäste überrascht. Wenn Sie das Wasser der Karlsquelle zum ersten Mal probieren, ist die häufigste Reaktion: Das schmeckt nach Meer. Und ja, das stimmt tatsächlich ein bisschen. Das Heilwasser erinnert leicht an Salzwasser, wie bei einem Bad im Mittelmeer, bei dem man versehentlich einen Schluck erwischt. Das liegt vor allem an den Mineralstoffen, die hier enthalten sind: Natrium in Verbindung mit Chlorid. Dazu kommt eine leicht bittere Note, die vom hohen Sulfatanteil in Kombination mit Magnesium herrührt. Vielleicht ungewohnt beim ersten Mal, aber die meisten haben sich nach ein, zwei Schlucken daran gewöhnt. Und ein kleiner Tipp: Wenn Ihnen der Mittelmeereffekt zu intensiv ist, können Sie das Wasser einfach mit Mineral- oder Leitungswasser verdünnen. Die wahre Kraft der Karlsquelle liegt in der gesundheitsfördernden Wirkung, die sie genau diesem hohen Magnesium- und Sulfatanteil verdankt. Als Trinkkur wird dieses Wasser oft empfohlen, besonders zur Anregung der Gallen- und Pankreassekretion. Es ist aber auch eine bekannte Hilfe bei Verstopfung und Sodbrennen. Das Heilwasser kann unterstützend wirken bei Leber- und Gallenwegserkrankungen sowie bei allgemeinen Magen- und Darmerkrankungen, allerdings nicht bei bestehenden Magen- und Darmgeschwüren. Auch bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und sogar bei Stoffwechselerkrankungen wie Gicht oder Diabetes kann die Karlsquelle unterstützend eingesetzt werden. Denken Sie aber bitte daran, dass Heilwasser nicht für jeden geeignet ist. Wenn Sie unter schweren entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Herzinsuffizienz oder einer fortgeschrittenen Leberschädigung leiden, sollten Sie dieses Wasser nicht als Trinkkur nutzen. Fühlen Sie die besondere Energie dieses Ortes und wagen Sie den Schluck, der Sie gedanklich ans Meer bringt. Das Wasser der Karlsquelle steht Ihnen zusammen mit den anderen Quellen in der Heilwasserausgabe im Haus des Gastes im Kurpark zur Verfügung


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